Worum geht's
Das Modul vermittelt interdisziplinäre Grundlagen und Anwendungen der Grenzflächen- und Nanoverfahrenstechnik an der Schnittstelle von Chemie, Physik, Biologie, Materialwissenschaften und Verfahrenstechnik. Du lernst Eigenschaften und Wechselwirkungen kolloidaler und biologischer Systeme sowie relevante Prozesse und Methoden zu analysieren und industrielle Fragestellungen zu bewerten.
Was du danach kannst
- wesentliche Konzepte der Grenzflächenverfahrenstechnik beschreiben
- kolloidale Systeme, biologische Suspensionen und feste Phasen unterscheiden und vergleichen
- Arten molekularer Wechselwirkungen an Feststoff–Biomaterial-Grenzflächen identifizieren
- Rolle physikalisch-chemischer Größen bewerten
- geeignete Methoden zur Bestimmung zentraler Materialeigenschaften auswählen
- Wissen zur Analyse industrierelevanter Prozesse anwenden
- Herausforderungen bestehender Prozesse erkennen
- Optimierungspotenziale bzgl. Biomassennutzung, Energie-/Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft erarbeiten
- Anforderungen für nachhaltige, produktivitätssteigernde Prozesslösungen entwickeln
- intra- und interdisziplinär kommunizieren, Entscheidungen begründen und vertreten
Aus was das Modul besteht
- VorlesungVermittlung der fachlichen Inhalte (2 Semesterwochenstunden) mit Präsentationen, Flipped-Classroom-Elementen und Lehrvideos
- Übung/SeminarVertiefung zentraler Themen durch kurze, selbst vorbereitete Seminararbeiten, Gruppenpräsentationen und Diskussionen (1 Semesterwochenstunde, blockweise)
Lehrmethode
- Frontale Präsentationen (PowerPoint)strukturierte Vermittlung der Inhalte
- Interaktive Lernvorträge (Think-pair-share)Förderung aktiver Auseinandersetzung und Diskussion
- Flipped ClassroomVor- und Nachbereitung von Themen zur Vertiefung im Präsenzteil
- Kurze LehrvideosWiederholung und Hervorhebung wesentlicher Aspekte
- Blockweise Übungseinheiten mit Dozentgemeinsame Bearbeitung, Feedback und Festigung der Konzepte