Worum geht's
Du lernst, wie man Zuverlässigkeitsanalysen für reale technische Strukturen und Systeme formuliert, probabilistische Modelle für Lasten und Werkstoffe aufstellt und Ausfallwahrscheinlichkeiten abschätzt. Am Ende kannst Du verschiedene Näherungsverfahren und Simulationstechniken anwenden, Antwortoberflächen erstellen und Ergebnisse interpretieren sowie sensitivitäten und Einflussgrößen bewerten.
Was du danach kannst
- Zuverlässigkeitsproblem für reale Strukturen formulieren
- Probabilistische Modelle für Belastungen und Materialien aufstellen
- Ausfallwahrscheinlichkeiten mit verschiedenen Näherungsverfahren berechnen
- Antwortoberflächen (Response Surfaces) für gekoppelte FEM-Analysen erstellen
- Relative Bedeutung zufälliger Größen beurteilen
- Sensitivitäten bezüglich Modellannahmen bewerten
- Zuverlässigkeitsschätzungen mit beobachteten Daten aktualisieren
- Zuverlässigkeitsbasierte Optimierung durchführen
Aus was das Modul besteht
- Vorlesungvermittelt die theoretischen Grundlagen der Zuverlässigkeitstheorie
- Übungen / numerische RechnungenAnwendung der Methoden in Computerübungen; rund 50% des Kurses
- Projektarbeitpraktische Umsetzung und Vertiefung durch ein Programmierprojekt
Lehrmethode
- VorlesungenEinführung und Erläuterung der Konzepte
- Computerübungenpraktische Umsetzung und Übung der numerischen Methoden
- Softwareeinsatz (Matlab, Strurel)Anwenden und testen der Methoden an realistischen Problemen